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Do, 9.09.2010

Autor

KLUBOBFRAU

Grete Krojer

30.11.2007 18:52

PROTESTAKTION: Kein Ausverkauf der Windenergie!

Keine Abhängigkeit von Konzernen, deren Ziel die Gewinnmaximierung ist!
Schreiben Sie eine Protestmail!

Die BEWAG, zu 51% im Eigentum des Landes, hat Rücklagen in der Höhe von 174 Mio. Euro und legt jährlich mehr als 12 Mio. Euro zusätzlich auf die hohe Kante. Trotzdem will Landeshauptmann Niessl fast die Hälfte der Austrian-Wind-Power und anderer BEWAG-Töchter verkaufen. Damit sollen die Löcher des Landesbudgets gestopft werden. Das ist ein Anschlag auf das burgenländische Ziel bis 2013 stromunabhängig zu werden. Nur mit heimischem Ökostrom kann das Burgenland die Strompreisentwicklung positiv gestalten und dem drohenden Energiepreisdiktat entkommen. Wenn Hans Niessl auch nur knapp die Hälfte der Windräder verkauft, verliert das Burgenland die Möglichkeit die Strompreise selbst zu bestimmen.

Bei der Hauptversammlung der Bewag soll eine Entscheidung fallen, ob 49% der Windräder verkauft werden, oder ob sie im Besitz der BEWAG und somit des Landes bleiben.

Schicken Sie eine Protest-Mail an den Landeshauptmann des Burgenlandes,

indem Sie folgenden Text in Ihre Email kopieren:

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Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Niessl!

Ich ersuche Sie dringend, verkaufen Sie bei der BEWAG-Hauptversammlung nicht unsere Zukunft. Mit dem Verkauf der Hälfte der Windräder, verkaufen Sie die ganze burgenländische Stromunabhängigkeit. Ich kann nicht verstehen, warum Sie gerade die Windräder, die den meisten Gewinn für das Land bringen, opfern wollen! Ich bin der Überzeugung, dass die Windräder ausschließlich im Besitz des Landes bleiben müssen. Schließlich will das Burgenland bis 2013 stromunabhängig werden. In Zeiten der stets steigenden Energiepreise ist ein eigener Energielieferant, der zu 100% uns gehört, für die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder Goldes wert!

Mit freundlichen Grüßen,
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und an den Landeshauptmann schicken: hans.niessl@bgld.gv.at

 

Die Grünen Burgenlands bedanken sich für Ihr Engagement!




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