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Geschichte der Grünen im Burgenland

1982

ALTERNATIVE LISTE ÖSTERREICH (ALÖ): konstituierende Gründungsversammlung in Graz. Es gibt keine Direktmitgliedschaft. Die ALÖ sollte sich setzt sich aus autonomen Landesorganisationen zusammen, die es aber noch nicht in allen Bundesländern gibt. Beschluß für die Kandidatur zu den Nationalratswahlen 1983.

1985

"BÜRGERINITIATIVE PARLAMENT" (BIP): "Yspertaler Treffen"(Erstes "Plenum" zur Vorbereitung und Unterstützung einer Nationalratskandidatur grüner Personen.

Gründung: "PERSONENKOMITEE ZUR BILDUNG EINER NEUEN POLITISCHEN KRAFT IM BURGENLAND noch im selben Jahr wird die Namensänderung auf "LISTE FÜR EIN ANDERES BURGENLAND" (LIAB) beschlossen.

Nationalratswahl: Die ALTERNATIVE LISTE (ALÖ) erreicht im Burgenland 1609 Stimmen(= 0,87%), die VEREINTEN GRÜNEN 1821 (=0,99%).

1986

Bundespräsidentenwahl. Die Kandidatin der Bürgerinitiative Parlament (BIP), Freda MEISSNER-BLAU, erringt im Burgenland 5817 Stimmen(=2,98%). Wahlkampfkoordinator von MEISSNER-BLAU war Pius STROBL.

Gründung des Hainburger Einigungskomitees (HEK) in Wien als "Proporzkomitee aller in der grünen Einigung engagierter Gruppen bzw. exponierter Einzelpersonen" "Grundsatzvertrag der Bündnispartner der grünen Einigung über eine gemeinsame Organisation", beschlossen vom Hainburger Einigungskomitee; Konsenspapier von Pius Strobl für die Grüne Einigung (Minimalstatut)

Ziele und Struktur der Grünen: Oberstes Organ der Grünen ist die Landesversammlung, die 2mal jährlich stattfinden soll. Die Landesversammlung wird einberufen vom Koordinationsausschuss, der auch die inhaltlicher und organisatorische Vor- bzw. Nachbearbeitung der Landesversammlung besorgt. Der Koordinationsausschuss setzt sich aus 12 Personen zusammen: Drei Plätze für Vertreter ethnischer Minderheiten, je 3 für die grünen Bündnispartner (LIAB, BIP, VGÖ).

11. Oktober 1986

Erste Landesversammlung der GRÜNEN ALTERNATIVE (GRÜNE) - LANDESORGANISATION BURGENLAND im Kulturzentrum Mattersburg - gleichzeitig Gründungsversammlung der burgenländischen GRÜNEN.

1987

1. Bundeskongreß der GRÜNEN ALTERNATIVE (GRÜNE) in Klagenfurt: Anerkennung der GRÜNEN ALTERNATIVE BURGENLAND als Landesorganisation der Bundespartei.

Seit 1987 sind die Grünen Burgenland ein Teil der Bundesorganisation der Grünen und treten bei allen Wahlen an.

Dezember 2000

Die Grünen Burgenland ziehen mit 2 Mandaten in den Burgenländischen Landtag ein.

2000 - 2010

Die grünen Burgenland zogen mit zwei Mandaten, die von Margarethe Krojer und Josko Vlasich wahrgenommen wurden. Mit leichten Verlusten und erneut zwei Mandaten endete die Landtagswahl 2005 für die Grünen, Krojer und Vlasich nahmen erneut die beiden Mandate an.

2010 - 2014

Herbe Verluste mussten die Grünen Burgenland bei der Landtagswahl 2010 einstecken, nach der Michel Reimon den einzigen verbleibenden Landtagssitz einnahm.

2012 konnten die Grünen Burgenland bei der Gemeinderatswahl wieder einen ersten Erfolg verbuchen. Der bisherige Mandatsstand von 19 konnte auf 27 Gemeinderatsmandate in 17 Gemeinden gesteigert werden.

Im Jänner 2014 legte Michel Reimon sein Landtagsmandat zurück, um sich auf die Kandiatur für das Europaparlament zu konzentrieren. Ihm folgte der Sügburgenländer Wolfgang Spitzmüller nach.

2015

Bei der Landtagswahl haben die Grünen Burgenland mit ihrer Landessprecherin Regina Petrik und Wolfgang Spitzmüller wieder das zweite Mandat zurückgewonnen.