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Reginas Schlussfolgerungen für die Politik

KEIN „UNDERCOVER“

Regina ging es ganz klar NICHT darum, „undercover“ Missstände bei den konkreten Arbeitgebern „aufzudecken“. Vielmehr ging es um das Erkennen branchenbezogener Probleme von ArbeitnehmerInnen. Durch die Arbeit vor Ort hat sie sich Anregungen für politische Veränderungen geholt.

Schlussfolgerungen aus den persönlichen Erfahrungen der Arbeit...

in der Pannonischen Tafel 
  • Obdachlose müssen von der Landesregierung wahrgenommen werden
  • Mehr SozialarbeiterInnen für die Jugendämter
  • Unterstützung der Gemeinden in der Zusammenarbeit mit „Tafelprojekten“
im Handel
  • Weniger Lebensmittel wegwerfen und weniger Plastikmüll produzieren
  • Keine zusätzliche Ausweitung der Öffnungszeiten
  • ManagerInnen fördern, die einen „Perspektivenwechsel“ ausprobieren wollen
in der Gastronomie
  • Lehrlingsausbildung und -beschäftigung muss unter die Lupe genommen werden
  • Betriebe fördern, die ein Umweltzeichen erlangen und ökologischer werden möchten
  • Schärfere Kontrollen, um schwarze Schafe der Branche ausfindig zu machen
in der Pflege
  • Tagsätze, die Zeit für persönliche Pflege ermöglichen
  • Aufwertung der Tages- und der Kurzzeitpflege
  • Wertschätzung der Pflegearbeit auch durch entsprechende Entlohnung
IN DER PRODUKTION
  • ArbeiterInnen und ihre Arbeit wertschätzen
  • Mindestlohn von 8,50 Euro brutto
  • Gleiche Rechte für ArbeiterInnen und Angestellte
In der Landwirtschaft
  • Deutliches Bekenntnis der Landesregierung zum Ausbau der BIO-Landwirtschaft
  • Versorgung von Kindergärten, Schulen, Kantinen und Krankenhäusern mit BIO-Lebensmitteln
  • Prämien für Bio-Betriebe anheben
Im Familienbetrieb
  • Entbürokratisierung für Kleinbetriebe – Ausnahmeregelungen sollen möglich sein 
  • Verstärkte Förderung von kleinen Betrieben und regionalen Produkten 
  • Entflechtung von AMA und Parteipolitik​
Am Bau
  • Strengere Kontrollen der Arbeitsverhältnisse und Verträge der nicht in Österreich angesiedelten Firmen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden
  • Recht auf Auslandsaufenthalt während der Arbeitslosigkeit, ohne eigens Genehmigungen einholen zu müssen
  • Schließung der Gehaltslücken zwischen "Frauen-" und "Männerberufen"
Im Kindergarten
  • ​Schrittweise Überführung der Trägerschaft der öffentlichen Kindergärten in Landeskompetenz
  • Reduzierung der Gruppengröße in Kinderkrippen auf 10 und in Kindergärten auf höchstens 20 Kinder
  • Ausbildung zum/r KindergartenpädagogIn soll erst nach der Matura stattfinden, etwa als eine Studienrichtung an der Pädagogischen Hochschule
Im Kinderdorf
  • Landesweiter Bedarfsplan für die Jugendwohlfahrt
  • Rechtsanspruch für Betreuung von über 18-Jährigen durch die Jugendwohlfahrt
  • Ausbau der Jugendhilfe im Burgenland