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Natur statt Beton

Der unversiegelte Boden ist ein wertvoller Schatz. Er bietet zahlreichen Pflanzen und Tieren Rückzugsorte, speichert Regenwasser, sorgt für Nahrungssicherheit, kühlt an heißen Tagen um bis zu zehn Grad und ist wertvoller CO2-Speicher. Doch unser Boden ist gefährdet. In den Gemeinden aber auch in der Landesregierung gibt es zwar das Bekenntnis zum Bodenschutz, aber leider sehr wenig konkrete Ziele, der Natur ihren Raum zu lassen. Das Ergebnis: Täglich werden im Burgenland zwei Fussballfelder dieser wertvollen Ressource zubetoniert.

Was wir wollen

Wir fordern daher eine neue Raumordnung, die mit allen Betroffenen (Gemeinden, Naturschutz, Landwirtschaft, Wirtschaft und Landesregierung) eine neue Raumordnung in einem breiten Diskussionsprozess entwickelt wird. Dabei soll das Salzburger Raumplanungsgesetz, das unter Federführung der GRÜNEN Landesrätin Astrid Rössler entstanden ist, als Vorbild dienen.

Unter anderem verlangen wir:

  • Die Festlegung einer definierten Obergrenze für versiegelte Flächen
  • Die Bewilligung von Einkaufszentren nur mehr mit Nachweis, dass man sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann
  • Die Hinterlegung einer Abrissprämie bei neuen Gewerbebauten
  • Ein Leerstandsmanagement im Land und Führung einer Leerstand-Datenbank
  • Eine kompakte Siedlungsentwicklung mit guter Anbindung an öffentlichen Verkehr
  • Die Flächenwidmung wird von der bestehenden Vorratswidmung hin zu einer Bedarfswidmung geändert
  • Keine oberirdischen Parkplätze vor Shopping-Malls
"Der SPÖ-Landesregierung und auch den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern fehlt immer noch das Bewusstsein, was hier täglich an der Natur verbrochen wird. Das können wir uns im Burgenland nicht länger leisten!"
Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller

Die Natur statt Beton-Fachtagung in voller Länge

Bodenschutz ist Klimaschutz: Fachtagung Teil 1
Bodenschutz ist Klimaschutz: Fachtagung Teil 2

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