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am 24. Februar

GRÜNE gegen weiteres Gewerbegebiet

Roland Lehner - Die Bodenversiegelung im Burgenland wird weiter kräftig angeheizt. Erst vor kurzem wurde beim Kreisverkehr Steinberg-Dörfl der Schotterparkplatz asphaltiert und vergrößert. Nun soll vis a vis, Richtung Auffahrt S31, auf knapp 13 Hektar ein neues Industriegebiet entstehen.

Die Bodenversiegelung im Burgenland wird weiter kräftig angeheizt. Erst vor kurzem wurde beim Kreisverkehr Steinberg-Dörfl der Schotterparkplatz asphaltiert und vergrößert. Nun soll vis a vis, Richtung Auffahrt S31, auf knapp 13 Hektar ein neues Industriegebiet entstehen.

Roland Lehner, GRÜNER Gemeinderat in Oberpullendorf dazu: “Als uns diese Idee im Jänner 2015 zum ersten Mal präsentiert wurde, hielt ich das Ganze ausschließlich für einen Wahlkampf-Gag, weil ich mir sicher war, dass dieses Projekt keinerlei Chancen auf Umsetzung haben würde.“
Damals sprachen dagegen:

  • der Bodenverbrauch,
  • die exponierte Lage,
  • die Beeinträchtigungen des Landschaftsbilds
  • Widersprüche zum Landes-Entwicklungs-Plan,
  • das Erzeugen von "Gewerbe-Ruinen"
  • ...


Mittlerweile scheinen diese Zweifel allerdings ausgeräumt zu sein, im Protokolls des Steinberg-Dörfler Gemeinderats vom 16.09.2019 heißt es: "Seitens der Landesregierung wird die Genehmigung der Umwidmung in Aussicht gestellt."
“Ortskernsterben, Klimawandel, Verkehrsbelastung und Bodenversiegelung (mit all seinen negativen Folgen, wie z.B. Erhöhung von Überschwemmungsgefahren, Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen sowie von Lebensräumen für verschiedenste Tierarten) gehören zu den drängendsten Problemen bzw. Herausforderungen, mit denen burgenländische Gemeinden konfrontiert sind, und Oberpullendorf ist dabei keine Ausnahme“, so Lehner.
„Das gemeinsame Projekt von Steinberg-Dörfl und Oberpullendorf bedeutet ein weiteres Zubetonieren des Burgenlandes, und die Landesregierung ist nicht bereit, endlich konkrete Maßnahmen zum Schutz des Bodens zu erlassen. Bereits mehrmals haben wir im Landtag versucht, über das Raumordnungsgesetzes Regelungen zu erlassen, um die Bodenversiegelung massiv zu reduzieren, leider erfolglos,“ so der GRÜNE Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller.
„Jeder Quadratmeter verlorener Boden bedeutet ein Quadratmeter weniger CO2-Speicher. Wir fordern daher, bodenschonende Alternativen zu finden und dieses Projekt nicht umzusetzen", so Lehner.

Kontakt: Roland Lehner 0676 3483917

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