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am 1. Dezember

Das Burgenland muss glyphosatfrei werden!

Regina Petrik - Solange es kein nationales Verbot von Glyphosat gibt, liegt es an den Ländern, die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie die Artenvielfalt im Bundesland zu schützen. Die GRÜNEN Burgenland werden einen entsprechenden Antrag in der kommenden Sitzung des burgenländischen Landtags einbringen.

Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat hat trotz europaweiter Bedenken am 27.11.2017 eine EU-weite Neuzulassung um weitere fünf Jahre erhalten. Weite Teile der Bevölkerung schließen sich mittlerweile der Auffassung an, dass der Schutz der Gesundheit Vorrang vor dem Einsatz von Totalherbiziden in der Landwirtschaft, in der öffentlichen Verwaltung und auf Privatgrundstücken hat.



„Führende Kärntner Landespolitiker verschiedener Parteien arbeiten bereits an einem vollkommenen Glyphosat-Verbot per Landesverordnung. Das Burgenland sollte sich unverzüglich dieser Initiative anschließen und ebenfalls tätig werden“
Regina Petrik, Landessprecherin

Daher fordern wir ein landesweites Verbot des Einsatzes von Glyphosat in der Landwirtschaft, auf öffentlichen Flächen und auf Privatgrundstücken. Viele Gemeinden haben bereits beschlossen, in ihrem Wirkungsbereich auf das hochgiftige Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Mit Unterstützung von dieser Seite ist also durchaus zu rechnen. Auch die fast tausend BIO-Betriebe im Burgenland zeigen, dass landwirtschaftliche Betriebe durchaus ohne Herbizide erfolgreich sein können. In der Landesregierung sind für entsprechende Verordnungen Verena Dunst (Landwirtschaft) und Astrid Eisenkopf (Umweltschutz) zuständig.

„Ich bin zuversichtlich, dass sich die zuständigen Landesrätinnen Verena Dunst und Astrid Eisenkopf unserem Anliegen anschließen werden“, meint Regina Petrik. „Beide haben mehrfach gezeigt, dass sie nicht nur das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken, sondern auch in ihrem Wirkungsbereich konkrete Handlungen setzen wollen. Nun ist die Zeit dafür, Nägel mit Köpfen zu machen. Das Burgenland soll Kärnten in dieser Frage in nichts nachstehen und ein glyphosatfreies Bundesland werden.