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am 11. Februar

U-Ausschuss: Wegschaugenossenschaft der Ahnungslosigkeit

Die Redaktion - Wegschaugenossenschaft der Ahnungslosigkeit

Gerhard Nidetzky, der langjährige Wirtschaftsprüfer der Commerzialbank wie auch deren Muttergenossenschaft, sagt im U-Ausschuss, das Land hätte überprüfen müssen, ob der Vorstand und der Aufsichtsrat der Genossenschaft geeignet waren. Diese Aufgabe wurde nicht nur nicht wahrgenommen, die befragten AufsichtsrätInnen sind allesamt unwissend bis unqualifiziert, wie die GRÜNEN schon seit den letzten Befragungen wissen und auch heute noch einmal bestätigt bekommen.

Die ehemalige Vorständin sagte heute aus, dass sie nicht einmal wusste, welche Aufgaben sie in der Bank und in der Genossenschaft hatte oder ob sie in Vorstandssitzungen anwesend war, wenn diese denn überhaupt stattfanden. Oft wurden diese mit der Sitzung der Bank nämlich in einem durchgeführt. "Das ist ein eklatantes Aufsichtsversagen des Aufsichtsrates und das hätte das Land als Revisionsverband bereits 1995 erkennen müssen", kritisiert die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik, die aus früheren Befragungen weiß, dass nur ein einziges Mal in 25 Jahren ein Vertreter des Landes bei einer Generalversammlung anwesend war.

Warum das Land überhaupt die Revision für die Bankmutter übernommen hatte, konnte auch der Wirtschaftstreuhänder nicht erklären. Um eine Entbindung von seiner Verschwiegenheitspflicht hatte er sich nicht gekümmert. Ernüchtert stellt Petrik fest: "Es handelt sich um eine Wegschaugenossenschaft der kollektiven Ahnungslosigkeit von beschränktem Interesse der Landesregierung, für die jetzt die burgenländischen SteuerzahlerInnen grade stehen dürfen"._