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am 31. Jänner

Mehr Vielfalt in die Land­wirt­schaftskammer!

Die Redaktion - Die GRÜNEN Bäuerinnen und Bauern Burgenland treten 2018 erstmals bei der Landwirtschaftskammerwahl an. Die Spitzenkandidaten Wolfgang Spitzmüller und Irmi Salzer fordern eine ökologische Wende in der Landwirtschaftspolitik und stehen für artgerechte Tierhaltung und Verzicht auf giftige Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger.

Die GRÜNEN sind beim Thema Umwelt- und Klimaschutz die klare Nummer eins im Burgenland. Nur mit den GRÜNEN wird es ein totales Glyphosatverbot auf Landesebene geben, nur die GRÜNEN bekennen sich uneingeschränkt zu ökologischer Landwirtschaft, nachhaltigem Wirtschaften und biologischen Lebensmitteln. Deshalb ist es ein logischer Schritt, dass die GRÜNEN bei der Burgenländischen Landwirtschaftskammerwahl antreten. Nur die GRÜNEN fordern eine grundsätzliche Wende in der Agrarpolitik. Dazu sind ÖVP und SPÖ bisher nicht bereit​.


„Wir wollen in der Land­wirt­schaftskammer ein klares Leitbild hin zu ökologischer, tiergerechter und klimaschonender Produktion verankern“
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordnter und Biobauer

„Die Landwirtschaft ist einerseits besonders vom Klimawandel betroffen, andererseits ist eine intensive, auf Stickstoffdünger, fossiler Energie und Agrochemie basierende Produktion selbst Mitverursacherin des Klimawandels. Biobauern hingegen sparen CO2“, sagt Wolfgang Spitzmüller, Biobauer und Landtagsabgeordneter der GRÜNEN.​

Strukturwandel stoppen, mehr statt weniger Betriebe!


„Die Landwirtschaftspolitik im Burgenland hat in den nächsten Jahren gewaltige Herausforderungen zu meistern. Neben Umwelt- und Klimaschutz ist es vor allem der Strukturwandel, den es zu beenden gilt. Tausende Betriebe haben im Burgenland ihre Hoftore geschlossen, und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir GRÜNE werden darum kämpfen, dass dieses Höfesterben aufhört und kleine und mittlere Betriebe gut wirtschaften und davon leben können. Wir brauchen mehr statt weniger Bäuerinnen und Bauern!“, so Irmi Salzer, Biobäuerin im Südburgenland und stellvertretende Obfrau der GRÜNEN Bäuerinnen und Bauern Österreich. Es brauche Initiativen seitens der Landwirtschaftskammer, um HofnachfolgerInnen zu unterstützen und den Einstieg in die Landwirtschaft zu begleiten. 


„So wie es Vielfalt in der Land­wirt­schaft geben muss, braucht es auch Vielfalt in der Land­wirt­schaftskammer.“
Irmi Salzer, Biobäuerin im Südburgenland und stellvertretende Obfrau der GRÜNEN Bäuerinnen und Bauern Österreich

Ziel: 5% der Stimmen und den Einzug in die Landwirtschaftskammer schaffen.


So wie es Vielfalt in der Landwirtschaft geben muss, brauche es auch Vielfalt in der Landwirtschaftskammer, so die GRÜNEN KandidatInnen einhellig. „Es ist höchst an der Zeit, GRÜNE Grundsätze und GRÜNE Politik in die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer zu tragen. GRÜNE Kammermitglieder in anderen Bundesländern haben gezeigt, dass die GRÜNEN Bäuerinnen und Bauern für eine konstruktive und an Lösungen interessierte Agrarpolitik im Interesse der Bäuerinnen und Bauern stehen. Wir werden eine starke Stimme für eine vielfältige, eine ökologische und sozial gerechte Landwirtschaft sein, die im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ihre wertvolle Aufgabe – gutes Essen für alle zu produzieren – wahrnimmt“, so Salzer und Spitzmüller.

Wolfgang Spitzmüller Irmi Salzer
Die Grünen Spitzenkandidaten Wolfgang Spitzmüller und Irmi Salzer