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am 18. März

3. Piste - Wie ein Schlag ins Gesicht der Klimaschutzbewegung der Jugend

Regina Petrik - Am 18. März 2019, drei Tage nach der fulminanten Klimaschutz-Kundgebung zehntausender Jugendlicher in ganz Österreich, gab der Verwaltungsgerichtshof die Genehmigung zum Bau der 3. Piste für den Flughafen Wien-Schwechat in letzter Instanz bekannt.Der Bau einer dieser Piste am Flughafen Wien-Schwechat ist für die GRÜNEN aus mehrfacher Hinsicht höchst problematisch.

Wissenschaftlich ist klar: Eine Ausweitung des Flugverkehrs treibt den Planeten auf einen Klimakollaps zu. Die fortschreitende Bodenversiegelung, die solche Projekte mit sich bringen, führt zu Zerstörung der Böden. Dazu kommt die anwachsende Lärmbelastung, die die Lebensqualität der Bevölkerung massiv einschränkt. Kerosinverbrauch und CO2-Ausstoß wirken lokal und global als Klimakiller. Bei Flugpisten ist es wie bei Straßen: Wo sie ausgebaut werden, wird der Verkehr stärker und damit die Belastung für die Umwelt immer stärker.​

„Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss gegen den Bau der dritten Piste sein. Alles andere wäre Heuchelei.“
Regina Petrik, Landtagsabgeordnete

Über die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit dieses Monsterprojekts kann man vielleicht noch unterschiedlicher Meinung sein, die massive Klimaschädlichkeit ist unbestritten.​

Für die GRÜNEN zeigt sich in den konkreten Entscheidungen für oder gegen Verkehrsprojekte, wer sich wirklich für Umwelt und Klima einsetzt. Wer den Jugendlichen bei der Klima-Demo Unterstützung zugesagt hat, darf in keinem Parlament für den Bau dieser Piste stimmen. Das muss der SPÖ klar sein. Entscheidungen werden nicht durch Postings, sondern durch Abstimmungsverhalten getroffen. Auch Umweltministerin Köstinger verspielt ihre Glaubwürdigkeit vollends, wenn sie in der Bundesregierung nicht alles daransetzt, dieses Umweltverschmutzungsprojekt noch zu verhindern.

„Wer jetzt nicht mutig im Sinne des Klimaschutzes entscheidet, verspielt die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Ich jedenfalls werde mit all meinen persönlichen Möglichkeiten Widerstand leisten. “
Regina Petrik, Landessprecherin