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am 11. September

Fehlende Busverbindung für Parndorfer SchülerInnen

Regina Petrik - Bereits im vergangenen Schuljahr machten Eltern aus Parndorf auf untragbare Zustände beim Schülertransport aufmerksam. Durch die Streichung eines Zuges haben Schulkinder aus Parndorf keine Möglichkeit mehr, nach der sechsten Schulstunde von Eisenstadt nach Hause zu kommen. Trotz intensiver Bemühungen ist die Situation für ihre Kinder schlimmer statt besser geworden.

„Die Busse, die von Eisenstadt Richtung Neusiedl fahren, sind überfüllt, Kinder werden zum Teil zurückgewiesen, wenn kein Platz mehr ist. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis durch die heftige
Drängelei auf dem Domplatz etwas passiert“, klagen betroffene Eltern.

„Wir fordern rasch eine Verbindung für SchülerInnen nach der sechsten Schulstunde. Und es muss gewährleistet sein, dass alle Kinder, die mit dem Bus nach Hause fahren, auch einen Sitzplatz bekommen.“
Regina Petrik, Landtagsabgeordnete

Beschwerden von Eltern bei VOR werden ignoriert oder unsachgemäß beantwortet. „Wenn Eltern erklärt wird, dass durch die Einstellung einer Zugverbindung für ihre Kinder Pendler einen Vorteil bekämen,
weil für diese abends eine zusätzliche Verbindung eingerichtet wurde, ist das zynisch“, ärgert sich Regina Petrik und fügt in Richtung Landesregierung hinzu: „Es ist Aufgabe der Politik, Kindern und Jugendlichen einen sicheren und verlässlichen Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen. Hier liegen
offensichtlich auch Versäumnisse auf Landesebene vor.“​

Die GRÜNEN fordern, dass die Zugverbindung um 13:54 Uhr von Eisenstadt nach Parndorf wieder eingeführt wird, oder eine Busverbindung von Eisenstadt nach Parndorf nach der 6. Schulstunde eingerichtet wird. Dadurch würde sich auch die Situation am Domplatz entschärfen.​