Bezirkegruene.at
Navigation:
am 3. Oktober

Welttierschutztag: „Hat das Fleisch keinen Preis, hat das Tier keinen Wert“

Irmi Salzer - Die Grünen fordern eine Umschichtung der Förderungen damit tiergerechte Haltung und Biolandbau gestärkt werden. Fleischskandale und Massentierhaltung schaden nicht nur den Tieren, sondern auch den KonsumentInnen und auch dem Klima, denn Biolandbau und artgerechte Tierhaltung ist klimaschonend.

Die meisten Bauern und Bäuerinnen wollen ihre Tiere gut halten, sie müssen dabei unterstützt werden. Keine Förderung soll es für Tierhaltung geben, die lediglich den gesetzlichen Mindeststandards entspricht. Stattdessen wollen wir eine höhere Förderung von jenen Betrieben, deren Haltungsbedingungen deutlich über den Mindestanforderungen liegen: So erreicht man, dass jene Haltung, die gesellschaftlich mit großer Mehrheit gewünscht ist, endlich umgesetzt wird. Es ist nicht fair, den „Schwarzen Peter“ immer den KonsumentInnen zuzuschieben, während man gleichzeitig die industrielle Massentierhaltung fördert. Die KonsumentInnen haben oft gar nicht die Möglichkeit, herauszufinden, woher ihr Fleisch stammt. Daher fordert wir eine klare Kennzeichung von tierischen Produkten hinsichtlich der Haltungsbedingungen. Weiters setzten wir uns für eine Ermöglichung der Weideschlachtung als schonendste Schlachtvariante für die Tiere ein.


Irmi Salzer
Irmi Salzer, Biobäuerin und GRÜNE Nationalratskandidatin