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am 6. November

Bodenversiegelung - GRÜNE fordern endlich Taten!

Wolfgang Spitzmüller - Die GRÜNEN begrüßen jede Initiative, die dem Rückgang der biologischen Vielfalt im Burgenland entgegenwirkt, aber es braucht weit mehr als eine Informationskampagne. Spitzmüller fordert ein Raumordnungsgesetz nach dem Vorbild Salzburgs.

Landesrätin Astrid Eisenkopf möchte mit dem Projekt „Mehr Bewusstsein für die Biodiversität“ das Bewusstsein für Tier- und Pflanzenarten im Burgenland fördern. Sie spricht u.a. den Flächenverbrauch, die
Zersiedlung, aber auch den Einsatz von Spritzmitteln in der Landwirtschaft als Gefahren für die Artenvielfalt an.


„Wir begrüßen solche Initiativen, zugleich wundern wir uns aber, denn unsere Anträge zu diesem Thema werden nie ernst genommen. Die Landesregierung macht es weiter möglich, dass ein Supermarkt nach dem anderen, ein Einkaufszentrum nach dem anderen, wertvolle Flächen für immer versiegeln.“
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordneter

Salzburg hat erst vor kurzem ein wegweisendes Gesetz beschlossen, ab 1.1 2018 ist die Zeit von Einkaufstempeln und Supermärkten auf grüner Wiese Geschichte, wirklich strenge Regelungen schützen Salzburg künftig vor weiterer massiver Zersiedelung.

Im Burgenland bauen immer mehr Supermärkte oft unmittelbar gegenüber dem alten Standort und verlassen ihr altes Gebäude. Ein Entwicklung die Spitzmüller als besonders besorgniserregend bezeichnet, zudem weist er darauf hin, dass jede neue Einkaufsmöglichkeit auch neue Straßen benötigt, also weitere Bodenversiegelung mit sich zieht.

„Wir gehen mit der Ressource Boden um als würde er täglich nachwachsen.“
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordneter

Wir vernichten Böden die unsere Nahrungsmitteln produzieren sollten. Laut Hagelversicherung wurde alleine 2017, in Österreich die Bodenfläche von 300 Bauernhöfen, der Landwirtschaft entzogen und somit auf dieser Fläche die Produktion von Lebensmitteln verunmöglicht.

Die GRÜNEN Burgenland fodern eine Landtags-Enquete zum Thema um ExpertInnen zu laden, die schon lange vor der Bodenversiegelung warnen und schließlich ein Raumordnungsgesetz wie in Salzburg.