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am 14. September

NRW: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit als wichtigste Themen

Christiane Brunner, Irmi Salzer, Anita Malli - Wahlkampf-Start in Oberwart: Brunner und Salzer für Klimaschutz und Gerechtigkeit.

Den Auftakt zum Nationalratswahlkampf begingen die Grünen heute Vormittag beim Markt in Oberwart. Bei selbstgemachtem Kürbisgulasch der zweitgereihten Kandidatin Irmi Salzer kamen die zahlreich angereisten Aktivisten und Funktionärinnen in Wahlkampfstimmung für den Nationalratswahlkampf. Viele sind seit Wochen schon für den Gemeideratswahlkampf aktiv, seit heute auch für ein guter Ergebnis am 15. Oktober.

BRUNNER: KLIMASCHUTZ MUSS VOR ALLEM ANDEREN KOMMEN!

​"So wie es aussieht könnten wir eine Koalition der Klimawandelleugner von der FPÖ und der Klimaschutzverweigerer von SPÖ oder ÖVP bekommen. Die Unwetter und Wetterkapriolen der letzten Monate haben es gezeigt: der Klimawandel ist längst da und wir müssen ihn ernst nehmen und in Österreich endlich Investitionen angehen. Hier liegt viel Potenzial, nämlich die Arbeitsplätze von morgen", sagt Spitzenkandidatin und Nationalratsabgeordnete der Grünen, Christiane Brunner.

ÖKOSTROMGESETZ: "WIR BRINGEN 600 MILLIONEN AN INVESTITIONEN INS BURGENLAND MIT"

​Brunner war in den letzten Jahren bei allen Klimakonferenzen, auch bei jener in Paris. Das Abkommen von Paris wurde auch in Österreich ratifiziert. "Umgesetzt wurde noch kein Strich", so Brunner, die aus Erfahrung weiß, dass auch viele UnternehmerInnen bereit wären in diese Richtung zu gehen. Wo die Grünen können, tragen sie zu Klimaschutz bei. Brunner hat zuletzt beim Ökostromgesetz für mehr Investitionen mit SPÖ und ÖVP verhandelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: "Wir bringen 600 Millionen an Investitionen ins Burgenland mit. Das ist auch ein grüner Erfolg. So kann Energiewende gehen", sagt Brunner.

SALZER: GEMEINSAM AN VERÄNDERUNG ARBEITEN

​Irmi Salzer, die für den zweiten Listenplatz auf der Landesliste kandidiert, sieht ihre Schwerpunkte in einer ökologischen und sozial gerechten Politik. "Es geht darum gemeinsam für Veränderung zu kämpfen. Um gerechten Handel und eine Umverteilung. Damit nicht nur die Profiteure und Konzerne etwas davon haben, sondern die Menschen, die produzieren und am Anfang der Kette stehen", sagt Irmi Salzer. Die Litzelsdorferin ist auf der Bundesliste auf den 7. Platz gewählt worden und hätte bei einem guten Wahlergebnis durchaus Chancen auf ein Nationalratsmandat. Damit wären seit 1990 erstmals wieder zwei grüne Burgenländerinnen im Nationalrat vertreten. Christiane Brunner ist auf den sicheren Platz 3 der Bundesliste gewählt worden.