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am 24. November

Strategien für die Land­wirt­schaft zügig umsetzen

Regina Petrik - Die GRÜNEN Burgenland begrüßen die Inititative von Agrarlandesrätin Verena Dunst zur Entwicklung neuer Strategien für das Burgenland und fordern zügig Umstrukturierungsmaßnahmen in der Agrarförderung. Denn die Realität ist nicht so geduldig wie Papier.

„Das Sterben der kleinen Land­wirt­schaften und die Zerstörung des Bodens schreiten schneller voran, als die Politik handelt. Die Realität ist nicht so geduldig wie Papier.“
Regina Petrik, Landessprecherin

Es ist sowohl aus ökologischen Gründen als auch aus der Perspektive der Regionalentwicklung fünf vor zwölf. Darüber hinaus braucht es eine Aufwertung der Leistungen von Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben und die vorrangige Förderung der kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetriebe.


Was es jetzt braucht:

  • Eine ökosoziale Umschichtung im Agrarbudget durch die Einführung einer Umverteilungsprämie (gemäß der entsprechenden EU-Verordnung):
  • Für die ersten 30 Hektar können höhere Förderprämien gezahlt werden.
  • Besondere Förderung von ökologischen und tierschutzrelevanten Investitionen: Tierschutzmaßnahmen, die über die Tierschutz-Mindeststandards gemäß österreichischem Bundestierschutzgesetz hinausgehen, sollen mit bis zu 10% höheren Fördersätzen unterstützt werden.
  • Ein extra-Bonus für JunglandwirtInnen und Bio-BäuerInnen ist vorzusehen.
  • Förderung des Umstiegs auf BIO-Landbau und Einführung einer „Luft- und Boden-Prämie“ für BIO-Betriebe: Die Prämien für die eigenständige Maßnahme Biologische Landwirtschaft sollte so kalkuliert werden, dass sowohl der Mehraufwand als auch das nachhaltige und ökologisch optimale Leistungs- und Ertragsniveau der Biobetriebe finanziell abgedeckt werden.
  • Parteipolitische Entflechtung in Landwirtschaftskammer und AMA und Quotenregelungen in Gremien der Landwirtschaftskammer.