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am 3. Dezember 2015

Grüne fordern Ende des Kleinen Glücksspiels

Regina Petrik - Die Grünen prüfen rot-blaue Vorschläge zur Änderung des Veranstaltungsgesetzes und fordern Abschaffung des Kleinen Glücksspiels.

"Grundsätzlich begrüßen wir die Pläne von SPÖ und FPÖ zur Vereinfachung des Veranstaltungsgesetzes", erklärt Grünen-Landessprecherin und Landtagsabgeordnete Regina Petrik. Im Detail müsse sie den heute vorgelegten Entwurf zur Novellierung des Veranstaltungsgesetzes im Burgenland jedoch noch prüfen.

Gleichzeitig verbindet die Landtagsabgeordnete damit die Forderung nach der Abschaffung des Kleinen Glücksspiels nach dem Vorbild Wiens auch im Burgenland. Eine Abschaffung mit angemessenen Fristen sei möglich und würde vielen Familien helfen, so Petrik: "Wir wollen damit die Spielsucht eindämmen." Das dies möglich sei, bestätigen Beratungsstellen für Suchtkranke in Wien: Sie haben seit dem Verbot des Kleinen Glückspiels weniger Zulauf.

Zudem bezweifelt Petrik, dass das die Steuereinnahmen durch das kleine Glücksspiel, das seit 2011 im Veranstaltungsgesetz verankert ist, den damaligen Erwartungen entsprochen haben.