Ein Brief zum Frauenmonat von Irmgard Seidler
Eine Verneigung vor geflüchteten Frauen und Müttern
Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Vereinten Nationen Menschenrechte : „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“.
Wie irrsinnig das jetzt klingt. Angesichts der Brutalitäten und Kriegsverbrechen an vielen Millionen Familien haben ehemals zivilisierte Mächte die Welt einer Entmenschlichung ausgesetzt, dass nichts mehr übrig blieb von Freiheit und Gleichheit an Würde und Rechten.
Diese Grossmächte haben jeden Rechtsanspruch verloren, die Zukunft zu diktieren. Sie haben das Recht mit dem ersten Schiessbefehl an ihre Soldat:innen und Soldaten verspielt. Sie werden sich verantworten müssen für Völkermord und Menschenrechtsverletzungen. Der Internationale Gerichtshof für Menschenrechte in DenHaag wird gerechte Urteile aussprechen. Sie werden ihre Freiheit verlieren.
Das ist die Welt den Frauen schuldig, die im Bombenhagel ihre Heimat verloren, unter grausamsten Fluchtbedingungen noch so viel Kraft haben, ihre Familien zu versorgen, den Kindern versuchen die Angst vor der Zukunft zu nehmen, für Kindergeburtstage zu backen, Lieder zu singen; sie müssen mit verachtenden und entwürdigenden Behandlungen zurecht kommen in Ländern in denen sie nicht willkommen sind.
Die Welt ist diesen Frauen alles schuldig. Es sind ganz besonders diese Frauen, die den Auftrag erfüllen können, nach Waffenstillstand einen gerechten Frieden auszuhandeln. Frauen haben auch diese Kraft. Es soll unsere Pflicht sein, ihnen dabei zu helfen. Unsere Hochachtung verdienen die Frauen und Mütter tausendfach.
Zum Frauenmonat März 2026
Irmgard Seidler
Obfrau Grüne GenerationPlus Burgenland