Schwerpunkte für 2026 vorgestellt
SPÖ und GRÜNE stellten bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt erste Schwerpunkte ihrer gemeinsamen Landtagsarbeit für das Jahr 2026 vor. Ein Jahr nach der Landtagswahl ziehen beide Klubs eine positive Bilanz der rot-grünen Zusammenarbeit und geben einen Ausblick auf zentrale Vorhaben.
SPÖ-Klubobmann Roland Fürst betonte die stabile, sachliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Koalition. Nach einem intensiven Jahr 2025 mit wichtigen Gesetzesbeschlüssen, darunter das Klimaschutzgesetz, das Verfassungspaket sowie Reformen im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich, werde dieser Kurs auch 2026 mit hohem Tempo und Qualität fortgesetzt. Einen Schwerpunkt bilden weiterhin der Ausbau von Gesundheits- und Pflegeangeboten sowie Investitionen in die burgenländischen Kliniken und Pflegestützpunkte.
GRÜNEN-Klubobmann Wolfgang Spitzmüller hob die ökologische und soziale Handschrift der Koalition hervor. 2026 stehen zentrale Projekte im Bereich Klima- und Naturschutz im Fokus, darunter die Neophyten-Offensive Burgenland, die Verdoppelung von Naturschutzorganen sowie die Weiterentwicklung der Klimastrategie bis 2040 unter breiter Beteiligung von Expert*innen und Stakeholder. 2026 feiert Österreich auch das 50-jährige Bestehen des Volksgruppengesetzes, ein besonderer Meilenstein wird daher die Eröffnung des Volksgruppenhauses in Oberwart sein.
Beide Klubobleute betonten zudem die Bedeutung des eingesetzten Untersuchungsausschusses „Neue Eisenstädter“. Ziel sei eine sachliche und transparente Aufklärung im Interesse leistbaren Wohnens und der Mieterinnen und Mieter.
SPÖ und GRÜNE bekräftigten abschließend, ihren gemeinsamen Weg auch 2026 konsequent fortzusetzen: stabil, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert. Für ein lebenswertes und sozial wie ökologisch starkes Burgenland.