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17.12.2025 Grünes Wissen

Warum Solidarität gerade jetzt zählt

Der Dezember gilt als Zeit der Wärme, des Miteinanders und der kleinen Gesten. Doch wie oft bleibt Solidarität dabei bloß ein gutes Gefühl statt einer gelebten Haltung? Genau hier setzt dieser Beitrag zum Tag der Solidarität am 20. Dezember an: Er zeigt, warum Zusammenhalt gerade jetzt entscheidend ist, wenn soziale Ungleichheit, Teuerung und Krisen viele Menschen zusätzlich belasten. Du erfährst, was Solidarität heute wirklich bedeutet, warum sie weit über Spenden hinausgeht und wie sie im Alltag konkret sichtbar werden kann. Ein Blick darauf, wie ein solidarischer Dezember nicht nur schöner, sondern auch gerechter werden kann.

Solidarität heißt: nicht wegschauen

Solidarisch zu handeln bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen und auch dann, wenn es unbequem wird. Es geht darum, Strukturen zu hinterfragen, die Menschen ausschließen, und bewusst Räume zu schaffen, in denen niemand zurückgelassen wird.

Das kann heißen:

  • Nachbar:innen zu unterstützen, die es gerade schwer haben.

  • Initiativen zu stärken, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

  • Aktiv zuhören statt vorschnell zu urteilen.

  • Laut sein, wenn andere zum Schweigen gebracht werden.

Mehr als Spenden: Solidarität im Alltag leben

Solidarität zeigt sich nicht nur in Geld, sondern vor allem in Haltung und Handeln.

Konkrete Möglichkeiten im Dezember und darüber hinaus:

  • Lebensmittel oder Hygieneartikel spenden: gezielt und lokal.

  • Zeit schenken: Besuchsdienste, Unterstützung für Alleinerziehende, Betreuung.

  • Fair einkaufen und auf ausbeuterische Weihnachtsangebote bewusst verzichten.

  • Politisch hinschauen: Wer profitiert und wer zahlt den Preis?

Klimakrise ist auch eine Frage der Solidarität

Gerade die Klimakrise macht sichtbar, wie eng soziale und ökologische Fragen miteinander verwoben sind. Wer heute solidarisch handelt, denkt auch an jene, die von Umweltzerstörung am stärksten betroffen sind – global wie lokal.

Solidarität bedeutet also auch:

  • Nachhaltige Entscheidungen treffen.

  • Ressourcen teilen statt verschwenden!

  • Sich für eine gerechte Zukunft einsetzen.

Ein Dezember, der verbindet

Solidarität ist keine Geste für besondere Anlässe. Sie ist ein Versprechen, das wir täglich erneuern können – im Kleinen wie im Großen. Der Tag der Solidarität lädt dazu ein, genau hinzusehen. Wo können wir unterstützen? Wen können wir stärken? Wie gestalten wir eine Gesellschaft, in der Mitgefühl und Gerechtigkeit nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind?

Denn gerade jetzt zählt, wie wir füreinander da sind.

Samara Sánchez Pöll
Samara Sánchez Pöll

Medienreferentin Grüne Bgld

Klubobfrau & Jugendgemeinderätin in Eisenstadt
Sprecherin Grüne Jugend Bgld

[email protected]
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