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Mag.a

Regina Petrik

Landessprecherin, Gemeinderätin, Landtagsabgeordnete
„Es geht um die Bildungsfrage, um neues Wirtschaften, um leistbares Wohnen und um den öffentlichen Verkehr.“
Regina Petrik

Biografie

geb.: 9. November 1963

Als Quereinsteigerin übernahm die studierte Pädagogin am 1. November 2010 die Landesgeschäftsführung der Grünen Burgenland und definiert den Startschuss auf der politischen Bühne daher als „steilen Einstieg“. Sich selbst bezeichnet Petrik als „eine Politikerin der bisserl anderen Art als wir es im Burgenland gewohnt sind“ Sie passe eigentlich nicht ganz ins politische Establishment im Burgenland. „Ich war jahrelang in der Beratung tätig und hatte mit den unmittelbarsten Sorgen der Menschen zu tun. Da habe ich zu den Anliegen der Menschen einen anderen Zugang als jene, die seit Jahren nichts anderes als Parteipolitik machen.“ Seit März 2012 hat die Mutter dreier Kinder zudem die Funktion der Landessprecherin inne. Dem Bundesvorstand der Grünen Österreich gehört Petrik seit September 2012 an, der Einzug in den Eisenstädter Gemeinderat gelang am 7. Oktober 2012.

Für Transparenz in politischen Entscheidungen sowie ein Ende der „Freunderlwirschaft“ zu sorgen, genießen für Petrik oberste Priorität. Zudem will die Eisenstädterin Umwelt- und Klimaschutz in den Fokus rücken. „Ich engagiere mich seit meiner Jugendzeit für die Würde jedes Menschen und für selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen Gesellschaft. Die Grünen sind für mich die einzige Partei, die in diesen Belangen glaubwürdige und saubere Politik machen“, beschreibt die Landessprecherin ihren Entschluss politisch Verantwortung zu übernehmen.

Am 23. März 2013 sagte Petrik anlässlich ihrer neuerlichen Kandidatur zur Landessprecherin: Albert Einstein sagte einmal: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen – und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Es gibt viele Menschen im Burgenland, die hoffen, dass sich etwas ändert. Da ich nicht der nach Albert Einstein „reinsten Form des Wahnsinns“ verfallen will, habe ich mich wieder einmal entschlossen, mich nicht auf die Hoffnung zu verlassen und immer aufs Neue meine Kraft für Veränderungen einzusetzen."

Petrik war langjährige ehrenamtlich Mitarbeiterin in der außerschulischen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit und Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreichs. Sie entwickelte das Konzept der pädagogisch-psychologischen Beratung in Kindergärten für das Burgenland.

Interview

Woran denkst du als erstes, wenn du in der Früh aufwachst?

Wann ich mich das nächste Mal ausschlafen kann.

Hast du ein Lieblingslied?

„No woman no cry“ (Bob Marley) und  „Happy days are here again“ (Barbara Streisand)

Was bedeutet Politik für dich?

Gemeinsam gestalten, was alle angeht. Freiraum geben für individuelle Lebensentwürfe. Und Schritt für Schritt die Welt verändern – global und regional.

Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?

Bildung, Klimaschutz, Verteilungsgerechtigkeit

Wie bist du bei den Grünen gelandet?

Nachdem ich schon länger losen Kontakt zu den Grünen hatte, habe ich einmal einen Grünen Abgeordneten bei einer Podiumsdiskussion erlebt und mir gedacht: „Der taugt mir, da würde ich gern dazugehören.“ Ich hab ihn dann gleich angesprochen und im facebook-chat hat sich der Kontakt intensiviert.

Was hast du so richtig satt?

Postenschacher, unsaubere Vergabepolitik und jede Form von Demütigung