Earth Night: Weniger Licht schafft mehr Raum für Natur
Dunkelheit ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebensraums
Anlässlich der Earth Night am 11. September macht der GRÜNE Landtagsklub Burgenland auf die Folgen zunehmender Lichtverschmutzung aufmerksam. Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Philip Juranich plädiert dafür, künstliche Beleuchtung bewusster einzusetzen und dort zu reduzieren, wo sie nicht notwendig ist.
„Wir haben die Nacht zunehmend zum Tag gemacht und dabei vergessen, dass Dunkelheit ein natürlicher Bestandteil unseres Lebensraums ist. Die Earth Night lädt uns dazu ein, einen Schritt zurückzutreten und uns zu fragen: Wie viel künstliches Licht brauchen wir tatsächlich?“, so Juranich.
Zu viel Licht bringt Tiere aus dem Rhythmus
Nicht jede dauerhaft beleuchtete Straße, Fassade oder Werbeanlage schafft automatisch mehr Sicherheit oder Lebensqualität. Gleichzeitig ist natürliche Dunkelheit für viele Tierarten unverzichtbar.
„Insekten, Fledermäuse und viele andere Tiere sind auf den natürlichen Wechsel von Tag und Nacht angewiesen. Zu viel künstliches Licht kann ihren Rhythmus stören, Ökosysteme beeinträchtigen und verbraucht zudem unnötig Energie“, sagt Juranich.
Licht dort einsetzen, wo es wirklich gebraucht wird
Dabei geht es nicht darum, notwendige Beleuchtung abzuschaffen, sondern Licht gezielter und bewusster einzusetzen.
„Wir sollten genauer hinschauen, wo Licht wirklich gebraucht wird und wo wir darauf verzichten können. Weniger Licht in der Nacht bedeutet mehr Raum für die Natur und gleichzeitig einen geringeren Energieverbrauch.“
Earth Night: Ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung
Die Earth Night wird weltweit begangen. Menschen, Gemeinden, Unternehmen und Institutionen sind dazu aufgerufen, ab Einbruch der Dunkelheit unnötige Außenbeleuchtung für eine Nacht auszuschalten oder deutlich zu reduzieren.
Damit soll auf die zunehmende Lichtverschmutzung aufmerksam gemacht und gezeigt werden, wie einfach es sein kann, der natürlichen Dunkelheit wieder mehr Raum zu geben.