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14.04.2026 Landesregierung

Ohne Bienen keine Lebensmittel

Bild (Büro LH-Stv.in Haider-Wallner): LH-Stv.in Anja Haider-Wallner mit Landesobmann Herbert Grafl, Julia Mainx und Daniela Neururer vom Burgenländischen Imkereiverband.

100 Jahre Imkereiverband Burgenland

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Burgenländischen Imkereiverbandes hat Landeshauptmann Stellvertreterin und Agrar-Landesrätin Anja Haider-Wallner den Imkerinnen und Imkern im Burgenland für ihre Arbeit gedankt und deren große Bedeutung für Natur und Landwirtschaft hervorgehoben.Rund 700 Imkerinnen und Imker betreuen derzeit mehr als 14.000 Bienenvölker im Burgenland. Etwa 15 Prozent sind im Haupterwerb tätig, die Mehrheit betreibt die Imkerei im Neben- oder Hobbyerwerb. Die Honigproduktion liegt – je nach Witterung und Tracht – zwischen 15 und 35 Kilogramm pro Volk.

Rund 700 Imkerinnen und Imker betreuen derzeit mehr als 14.000 Bienenvölker im Burgenland. Etwa 15 Prozent sind im Haupterwerb tätig, die Mehrheit betreibt die Imkerei im Neben- oder Hobbyerwerb. Die Honigproduktion liegt – je nach Witterung und Tracht – zwischen 15 und 35 Kilogramm pro Volk.

Auch in die Zukunft wird investiert: An der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing wurden eigene Bienenstöcke eingerichtet, deren Produkte bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. In der LFS Eisenstadt ist die Einführung von Bienenhaltung und eines Unterrichtsfachs zur Bienenwirtschaft geplant.

„Seit einem Jahrhundert unterstützt der Verband die Imkerinnen und Imker im Burgenland bei ihrer wertvollen Arbeit für unsere Natur. Ihre Leistung geht weit über die Honigproduktion hinaus: Durch die Bestäubung leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensmittelproduktion“, betonte Haider-Wallner.

Im Rahmen eines Treffens wurde auch die geplante Neophyten-Offensive des Landes thematisiert. Diese setzt auf enge Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren. „Die burgenländischen Imkerinnen und Imker sind dabei unverzichtbare Partner“, so Haider-Wallner.

Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Naturschutzgebiete und ökologisch wertvolle Flächen, wo invasive Pflanzenarten zurückgedrängt werden sollen. Bedenken hinsichtlich der für die Honigproduktion wichtigen Robinie nimmt Haider-Wallner ernst: Ein flächendeckendes Zurückdrängen sei weder vorgesehen noch realistisch.

Langfristig soll durch die Förderung heimischer Pflanzen ein vielfältigeres Blütenangebot über die gesamte Vegetationsperiode geschaffen werden – zum Vorteil der Bienen und einer stabileren Bestäubung.

Samara Sánchez Pöll
Samara Sánchez Pöll

Medienreferentin Grüne Bgld

Klubobfrau & Jugendgemeinderätin in Eisenstadt
Sprecherin Grüne Jugend Bgld

[email protected]
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