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03.03.2022 Landtag

GRÜNE fordern Aus für Gasheizun­gen

Klimafreundliches Heizen reduziert Abhängigkeit von Russland

Der Gaspreis treibt die Inflation stark an, finanziert Putins Angriffskrieg und beschleunigt die Klimakrise. Aus dieser Lose-Lose-Lose-Situation müsse sich das Burgenland schleunigst befreien, fordern die GRÜNEN in einem Antrag. “Das Burgenland muss den Gasheizungen möglichst rasch ein Ende setzen und daher müssen Erdgasheizungen in Neubauten ab 2023 verboten werden”, fordert der GRÜNE Energiesprecher Wolfgang Spitzmüller. Das sei auch der effektivste Weg, dem Kriegstreiber Putin den Geldhahn abzudrehen und das Klima zu entlasten.

Öl-Anteil sinkt, Gas-Anteil stagniert

Bei dem Tausch von Ölheizungen sieht Spitzmüller das Burgenland mittlerweile auf einem sehr guten Weg. Laut Wohnbaucheck von Global 2000 dürfte das endgültige Aus dafür bis 2030 erreicht werden. Gasheizungen hingegen werden weiterhin in Neubauten errichtet. Im Jahr 2018 gab es noch über 32.000 davon im Burgenland. “Der Anteil von Gasheizungen sinkt kaum, die Wohnbaupolitik muss hier klar gegensteuern und Gasheizungen im Neubau verbieten. Und es muss ein generelles Verbot ab 2035 geben”, verlangt Spitzmüller und hofft auf breite Unterstützung im Landtag für seinen Antrag.

Foto: Energiesprecher Spitzmüller mit Hackschnitzeln als erneuerbare Heizquelle

Christoph Gerhardt

Pressesprecher des Grünen Landtagsklubs

christoph.gerhardt@gruene.at
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