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20.06.2022 Landespartei

GRÜ­NE Pro­tes­t­ak­ti­on gegen Bo­den­ver­sie­ge­lung in Sie­gen­dorf

Regina Petrik, Michel Reimon und Aktivistinnen stehen vor einem Bagger

Michel Reimon und Regina Petrik: "Altes Denken beenden"

Die Bagger sind schon aufgefahren, demnächst kommen die Betonmischer und vernichten in Siegendorf den nächsten wertvollen Acker. Während die Welt unter den steigenden Lebensmittelpreisen stöhnt, die Auswirkungen der Klimakrise Getreide-und Gemüseernte vernichten und die Hitzewellen zunehmen, lässt die Siegendorfer SPÖ die nächste Hitzeinsel betonieren – zum langfristigen Schaden für alle Bewohner*innen und deren Kinder und Enkel.

Landessprecherin Regina Petrik: “Bereits als das erste Einkaufszentrum geplant wurde, haben wir hier protestiert. Jetzt wird noch weiter ausgebaut und noch mehr Boden versiegelt. Wenn ich bei den Verantwortlichen auf die Hitzeinsel und das Mikroklima hinweise, dann wird schulterzuckend erwidert, dass hier Einnahmen aus der Kommunalsteuer lukriert werden. Das ist unverantwortliche Politik”.

Der gebürtige Siegendorfer und jetzige Nationalrat Michel Reimon zeigt sich schockiert, wie wenig hier an die Zukunft gedacht wird. “Die Landes- und Gemeindepolitik im Burgenland ist immer noch aus dem 20. Jahrhundert – alles ist auf’s Auto ausgelegt. Damit stirbt der Ortskern und die Betonwüste am Ortsrand entsteht. Gratuliere! Und wenn man 70 Jahre oder älter ist, wird es mit dem Einkaufen überhaupt sehr schwierig, weil ohne Auto ist sind die vielen Supermärkte hier gar nicht erreichbar. Schlechter planen kann man es kaum”, stellt Reimon ernüchtert fest.

Christoph Gerhardt

Pressesprecher des Grünen Landtagsklubs

christoph.gerhardt@gruene.at
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