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20.11.2022 Landespartei

GRÜNE zum Tag der Kinderrechte

Petrik: "Kein Kind darf wegen seines familiären Hintergrunds benachteiligt werden."

Am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechtetag. In der UN-Kinderrechtekonvention ist auch das Recht auf Gleichbehandlung verankert: Kein Kind darf benachteiligt werden – sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache, Religion oder Hautfarbe, einer Behinderung oder wegen seiner politischen Ansichten. Wer sich den Alltag von Kindern näher ansieht, muss feststellen, dass diese auch in unseren Breitengraden immer wieder Ungleichbehandlung ausgesetzt sind, auch wegen ihres familiären Hintergrunds. “Mal sind es die kleinen Nebenbenbemerkungen, in denen Kinder hören, wie jemand über ihre Eltern spricht, ein anderes Mal spüren Kinder handfeste Ausgrenzung, weil sie aus einem einkommensschwachen Haushalt oder ihre Eltern aus einem anderen Kulturkreis kommen. Darunter leiden Kinder, oft ohne dass es die Erwachsenen um sie herum merken”, beobachtet Regina Petrik, Klubobfrau und Kinderrechtssprecherin der GRÜNEN. Petrik appelliert an mehr Sensibilität und Aufmerksamkeit in unseren Alltagshandlungen, damit Kinder niemals wegen Herkunft, Sprache, Religion, Hautfarbe oder politischer Ansichten ihrer Eltern benachteiligt werden. Vorurteile und daraus entstehende Benachteiligungen können zu schweren psychischen Belastungen, aber auch zu gewalttätigen Abwehrreaktionen führen. “Schärfen wir unsere Sensibilität, damit wirklich alle Kinder vorurteilsfrei und chancengleich in unserem Land aufwachsen können”, ist Petriks Wunsch zum internationalen Tag der Kinderrechte.

Christoph Gerhardt

Pressesprecher des Grünen Landtagsklubs

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