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21.05.2022 Landespartei

GRÜ­NER Pro­test gegen Tank­stel­len­bau in Win­den am See

Klimaneutralität und Bodenversiegelung passen nicht zusammen

Die GRÜNEN protestieren am Donnerstag gegen den Neubau einer Benzin- und Dieseltankstelle am Ortsrand von Winden am See. Bezirkssprecherin und Windener Gemeinderätin Margit Paul-Kientzl: “Das macht null Sinn, hier im Jahr 2022 eine Tankstelle zuzulassen, wenn endlich fast alle verstanden haben, dass wir raus aus den fossilen Brennstoffen müssen. Da hat man was in der SPÖ fundamental missverstanden”.

Die GRÜNE Gemeinderätin zerpflückt auch die Argumente des SPÖ-Bürgermeisters, wonach hier Arbeitsplätze und Mehrwehrt für die Gemeinde geschaffen wird. “Winden braucht keinen Tanktourismus, sondern Genusstourismus und ein Tankautomat bringt keinen einzigen Arbeitsplatz. Es wird endlich Zeit für einen Wechsel in der Gemeinde, denn diese Politik von gestern führt uns nicht in eine nachhaltige Zukunft”, erklärt Paul-Kientzl.

Beton und Öl, statt Ökologie und Artenvielfalt

Auch die GRÜNE Landessprecherin Regina Petrik kann diese asphalt- und fossilgetriebene Politik nicht nachvollziehen. “Wer Klimaneutralität 2030 sagt, muss gegen solche Projekte auf jeden Fall auftreten und das Land dürfte das eigentlich gar nicht zulassen. Es ist darüber hinaus kontraproduktiv, Diesel- und Benzintankstellen in die Gegend zu stellen, wenn gleichzeitig der fossile Verkehr für zwei Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich ist”, stellt Petrik fest. Was es stattdessen dringend brauche, seien Elektrotankstellen und die Förderung aktiver Mobilität

Christoph Gerhardt

Pressesprecher des Grünen Landtagsklubs

christoph.gerhardt@gruene.at
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