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26.05.2026 Landesregierung

Landesenergiereferent:innen-Konferenz in Rust

Bild (LMS):Die Landesenergiereferent:innen im Seehotel Rust (v.l.): Landesrat Maximilian Aigner (Salzburg), Landesrat Markus Achleitner (Oberösterreich), Landesrätin Simone Schmiedtbauer (Steiermark), Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner Landesrat, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Landesrat Daniel Allgäuer (Vorarlberg), Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler (Tirol) und Sebastian Schuschnig (Kärnten).

Energiewende, Versorgungssicherheit und Ausbau erneuerbarer Energien im Fokus

Bei der Landesenergiereferentinnen- und Landesenergiereferentenkonferenz am 21. und 22. Mai 2026 in Rust standen Versorgungssicherheit, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie leistungsfähige Netze und Speicher im Mittelpunkt. Bund und Länder berieten über Maßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende und beschlossen 26 von 30 Anträgen einstimmig. Besonders im Fokus stand das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG), das schnellere und rechtssichere Verfahren für erneuerbare Energieprojekte ermöglichen soll.

GRÜNE Landessprecherin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner betonte, dass die Energiewende nicht nur ambitionierte Ziele brauche, sondern vor allem Tempo in der Umsetzung. Dafür seien praktikable und rechtssichere Verfahren notwendig, die Projekte rascher ermöglichen und gleichzeitig hohe Standards sichern. Österreich müsse unabhängiger von fossilen Energieimporten werden, wofür es verbindliche Ausbauziele und einen konsequenten Beitrag aller Bundesländer brauche.

Auch die Themen Energiespeicher, Umbau der Energieinfrastruktur sowie die Umsetzung europäischer Vorgaben standen auf der Tagesordnung. Hervorgehoben wurde dabei die Bedeutung effizienter Genehmigungs- und Planungsverfahren für das Gelingen der Energiewende.

In einer gemeinsamen Präambel wurde festgehalten, dass Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und Klimaschutz gemeinsam gedacht werden müssen. Der Ausbau erneuerbarer Energien sowie moderne Netze und Speicherlösungen seien entscheidend, um Österreich langfristig unabhängiger und krisenfester zu machen.

Haider-Wallner erklärte dazu: „Die Energiewende ist längst auch eine Frage der Versorgungssicherheit. Erneuerbare Energie, moderne Netze und Speichersysteme sind entscheidend, um Österreich unabhängiger und krisenfester zu machen.“ Gleichzeitig brauche es in allen Bundesländern ausreichend Flächen und klare Ausbauperspektiven für Windkraft und Photovoltaik.

Mit Blick auf das EABG unterstrich sie außerdem, dass die Energiewende nicht nur Beschleunigung, sondern auch ausreichend ambitionierte Ziele über 2030 hinaus brauche. Verbindliche Ziele und effizient gestaltete Verfahren seien notwendig, damit Projekte schneller umgesetzt werden können und gleichzeitig Akzeptanz sowie Rechtssicherheit erhalten bleiben.

Zudem verwies Haider-Wallner auf die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Gemeinden bei Versorgungssicherheit, Netzausbau und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Investitionen in erneuerbare Energie würden nicht nur den Klimaschutz stärken, sondern auch regionale Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung fördern. Österreich könne seine Energie- und Klimaziele nur erreichen, wenn alle Bundesländer beim Ausbau erneuerbarer Energien entschlossen vorangehen.

Samara Sánchez Pöll
Samara Sánchez Pöll

Medienreferentin Grüne Bgld

Klubobfrau & Jugendgemeinderätin in Eisenstadt
Sprecherin Grüne Jugend Bgld

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