Maßnahmen gegen Teuerung
Petrik: "Schluss mit der Parteipropaganda!"
Mehr Ehrlichkeit in der Diskussion um die Maßnahmen zur Abfederung der hohen Inflation fordern die GRÜNEN von der SPÖ Burgenland ein. “Ich bin sehr verwundert darüber, dass SPÖ-Spitzenpolitiker*innen keine Ahnung von den vielen Zahlungen der Bundesregierung haben. Das, was von der SPÖ im Burgenland betrieben wird, ist gezielte Fehlinformation und Parteipropaganda. Das schadet den Menschen, weil sie nicht wissen, welche Ansprüche sie haben“, zeigt sich die GRÜNE Landessprecherin Regina Petrik verärgert.
Viel Unterstützung vom Bund
Bezieher*innen von Arbeitslosengeld, Mindestsicherung, Studienbeihilfe und Menschen mit sehr niedrigen Pensionen erhalten 300 Euro als Teuerungsausgleich ebenso wie Menschen, die Anspruch auf volles Krankengeld haben, oder die in einer Umschulungsmaßnahme sind. “Mit dem Teuerungsausgleich wird den Ärmsten gezielt geholfen und mit dem Wohnschirm des Sozialministers werden Menschen, die sich die Miete nicht mehr leisten können, vor dem Verlust ihrer Wohnung geschützt”, zählt Petrik einige Punkte auf.
Maßnahmenpakete für Familien
Eine extra Auszahlung der Familienbeihilfe ist bereits auf den Konten der Eltern angekommen. Gemeinsam mit der Familienbeihilfe wird das Schulstartgeld für alle Kinder in der Höhe von 100 Euro ausgezahlt. Eltern, die Mindestsicherung beziehen, erhalten zusätzlich noch Gutscheine in der Höhe von 120 Euro, um ihrem Kind Schulsache kaufen zu können.
“Hier wird sehr konkret und sozial treffsicher geholfen und das könnte die SPÖ, wenn sie ausnahmsweise auf ihre Rolle als Fundamentalopposition verzichtet, auch anerkennen”, mahnt Petrik, die ihrerseits die Erhöhung des Heizkostenzuschusses und der Wohnbeihilfe des Landes lobt: “Das ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Hilfen des Bundes. Wenn die SPÖ nun den wirklich Bedürftigen helfen möchte, dann gewährt sie auch den Bezieherinnen und Beziehern der Mindestsicherung diese Wohnbeihilfe. Das geht schnell und hilft konkret”, fordert Petrik.
Klimabonus mit CO2-Bepreisung gekoppelt
Kein Verständnis hat Petrik mit der SPÖ-Forderung, die CO2-Bepreisung abzusagen. “Der Klimabonus von 250 Euro pro Erwachsenen und 125 Euro pro Kind ist gekoppelt mit dem CO2-Preis. Wer also sagt, weg mit dem CO2-Preis sagt gleichzeitig: weg mit dem Klimabonus und her mit der Klimakrise. Das ist weder im Sinne der Menschen noch der Natur”, bringt es Petrik auf den Punkt.