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31.03.2022 Landtag

Rot-GRÜ­NES Pro­jekt ver­bin­det Ar­ten­schutz-In­seln mit­ein­an­der

Spitzmüller und Eisenkopf schaffen Korridore, damit Tiere wandern können

Im Vorfeld der Regierungsbildung haben die GRÜNEN mehrere rot-grüne Projekte im Klima- und Naturschutzbereich vorgeschlagen. Nach dem Stopp der A3-Verlängerung wird jetzt auch das nächste rot-grüne Projekt umgesetzt: die Trittstein-Biotope. “Artenschutz ist für uns GRÜNE immer schon ein sehr wichtiges Anliegen und neben der Klimakrise ist das Artensterben unser dringendstes Problem. Denn wenn Pflanzen und Tiere – egal ob Wildbiene oder Buntkäfer – oft nur noch auf begrenzten Öko-Inseln leben und sich nicht mehr ausbreiten können, dann kommt es zur genetischen Verarmung. Das rot-grüne Projekt der Trittsteine schafft nun Korridore, die diese Inseln miteinander verbinden”, freut sich Naturschutzsprecher Wolfgang Spitzmüller über das Projekt mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf.

Biotope sind oft ganz unscheinbar und müssen auch nicht besonders groß sein. Böschungen, Naturblumen- oder Streuobstwiesen sind wichtige Lebens- und Rückzugsräume. Diese oft unscheinbaren Flächen sind für das Ökossystem von enormer Bedeutung und der ökologische Wert kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. “Unzählige kleine und große Lebewesen brauchen diese Flächen als Lebens- und Nahrungsraum. Kleine und kleinste Insekten brauchen ihn, ebenso Amphibien und Vögel, die auf Insekten als Nahrung angewiesen sind”, erläutert Spitzmüller und freut sich, dass im rot-grünen Projekt auch diese Flächen ausgeweitet werden sollen.

Christoph Gerhardt

Pressesprecher des Grünen Landtagsklubs

[email protected]
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