Schöner Sommerabend mit dem FREDA Sommerkino in Pinkafeld
Mit 25 Besucher:innen feierte das FREDA Sommerkino im Schlosspark Pinkafeld einen gelungenen Auftakt. Gezeigt wurde die österreichische Dokumentation „Noch lange keine Lipizzaner“ von Olga Kosanović, die sich auf ebenso persönliche wie humorvolle Weise mit Fragen rund um Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit und Identität auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Regisseurin selbst: Obwohl sie in Österreich geboren und aufgewachsen ist, war ihr Weg zur österreichischen Staatsbürgerschaft alles andere als selbstverständlich.
„Noch lange keine Lipizzaner“ wirft dabei die Frage auf, wer eigentlich dazugehören darf und was es bedeutet, Österreicher:in zu sein. Genau diese Themen sorgten auch beim ersten Sommerkino in Pinkafeld für Gesprächsstoff.
„Es war ein bewegender Abend. Ich habe mich mit meinen Mit-Pinkafelderinnen sehr verbunden gefühlt, weil bei uns allen diese Frage angestoßen wurde: Was macht eigentlich einen richtigen Österreicherin aus? Besonders sprachlos hat uns auch die Tatsache gemacht, dass fast jede:r fünfte direkte Mitmensch von unserer Demokratie ausgeschlossen ist, weil er oder sie nicht wählen darf – obwohl viele von ihnen bereits seit Jahren oder Jahrzehnten hier leben, arbeiten und unser System mitfinanzieren.“, so Aaron Moisl-Bauer von den GRÜNEN Pinkafeld.
Neben dem Kinoerlebnis stand an diesem Abend auch der Tierschutz im Mittelpunkt. Gegen eine freiwillige Spende gab es veganes Gebäck und Mehlspeisen. Insgesamt konnten dabei 230 Euro für „Wir fürs Tier“ gesammelt werden.
Wir freuen uns über das Interesse und auf viele weitere gemeinsame Kinoabende im Burgenland.
Der Filmabend war Teil des FREDA Sommerkinos, das mit Filmen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen Raum für Austausch und Diskussion schafft.